Kranker Igel erkennen

Der Igel kugelt sich nicht ein, ist tagaktiv, liegt am Tag herum, wirkt apathisch, Mager, länglicher Körper, Nacken gut sichtbar, eingefallene Flanken (Hüftknochen und Schultern stehen vor), übermässiger Zecken- oder Flohbefall, Befall mit Fliegeneiern oder Maden, hochbeiniger Gang, Röcheln oder husten, hinken oder andere Gangabnormalitäten


verwaiste Igelbabys


Sichtbare Verletzungen




Bei Verletzungen am den Beinen, tiefen Schnittwunden oder Autounfall bitte direkt beim Tierarzt vorbei gehen. Wenn der TA geschlossen hat, bitte trotzdem anrufen. Es kommt der Anrufbeantworter mit einer Notfall Nummer.


Kot sollte schwarz und fest sein

Kot von kranken Igeln

























 

Verordnung über den Natur- und Heimatschutz (NHV)

vom 16. Januar 1991 (Stand am 1. Juni 2017)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 26 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 19661 über den Natur- und Heimatschutz (NHG) sowie Artikel 44 Absatz 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG), in Ausführung des Übereinkommens vom 19. September 1979 über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebens­räume, verordnet:

Art. 20 Artenschutz

 

1 Das unberechtigte Pflücken, Ausgraben, Ausreissen, Wegführen, Anbieten, Ver­kaufen, Kaufen oder Vernichten, insbesondere durch technische Eingriffe, von wildlebenden Pflanzen der im Anhang 2 aufgeführten Arten ist untersagt.

2 Zusätzlich zu den im Bundesgesetz vom 20. Juni 1986 über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel genannten gelten die wildlebenden Tiere der im Anhang 3 aufgeführten Arten als geschützt. Es ist untersagt, Tiere dieser Arten:

a. zu töten, zu verletzen oder zu fangen, sowie ihre Eier, Larven, Puppen, Nester oder Brutstätten zu beschädigen, zu zerstören oder wegzunehmen; b. lebend oder tot, einschliesslich der Eier, Larven, Puppen oder Nester, mit- zu­führen, zu versenden, anzubieten, auszuführen, andern zu überlassen, zu er­werben, in Gewahrsam zu nehmen oder bei solchen Handlungen mit­zu­wir­ken.

3 Die zuständige Behörde kann zusätzlich zu den Ausnahmebewilligungen nach Artikel 22 Absatz 1 NHG weitere Ausnahmebewilligungen erteilen,

a. wenn dies der Erhaltung der biologischen Vielfalt dient; b. für technische Eingriffe, die standortgebunden sind und einem überwiegen­den Bedürfnis entsprechen. Ihr Verursacher ist zu bestmöglichen Schutz- oder an­sonst angemessenen Ersatzmassnahmen zu verpflichten.

4 Die Kantone regeln nach Anhören des BAFU den angemessenen Schutz der im Anhang 4 aufgeführten Pflanzen- und Tierarten.

5 Wer gegen die Bestimmungen der Absätze 1 und 2 verstösst, ist strafbar nach Arti­kel 24NHG.